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Margin-Call

Margin-Call

Eine wichtige Maßnahme, wo ein seriöser Broker unter Umständen in Ihr Konto eingreift, ist der sogenannte Margin-Call. Der Margin-Call lässt sich am besten beschreiben wie eine Art "Sicherheits-Airbag für Trader".

Im allgemeinen funktioniert der Margin-Call so, dass bei Unterschreiten festgelegter Mindestanforderungen an Ihre Kontogröße im Bezug auf das von Ihnen im Markt befindliche Handelsvolumen Ihre offenen Positionen und Ordern geschlossen werden, um Sie vor höheren Verlusten zu schützen.

Das bedeutet, dass Sie im Falle eines Margin-Calls auch eine entsprechend hohe Position im Verhältnis zu Ihrer Kontogröße gehalten haben. Sie hatten also einen hohen effektiven Hebel (= Handelsvolumen / Kontostand) und ein zu hoher effektiver Hebel birgt ein enorm hohes Risiko für Ihr Tradingkonto und Ihr Kapital.  

Beispiel:
Sie handeln eine Position, für die Sie 1.000 Euro Margin hinterlegen müssen. Der Margin-Call wurde vom Broker auf 50% festgelegt.

D.h. wenn Ihr Kontoguthaben unter 50% der zu hinterlegenden Margin fällt, werden alle Positionen geschlossen. In diesem Beispiel würde die Glattstellung also bei Unterschreitung von 500 Euro (=50% * 1.000 Euro) Kontoguthaben erfolgen.

 

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